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Berichte > Jagd
Am letzten Sonntag nahm Daniel mich als Jagdgast mit zur Jagd.
Den ersten Hahn, der für mich bestimmt war, hatte ich verschlafen. Bis ich überlegte hatte, ob ich schießen sollte, der Neigungswinkel von 45 Grad in Ordnung war, konnte der Fasan über alle Berge fliehen. Den nächsten Hahn musste ich unbedingt treffen, um vom Jagdleiter nicht ausgelacht zu werden.
Und kurz darauf flog über den Wipfeln einer Hecke aus einem Gebüsch ein Hahn auf mich zu, über mich und schließlich Richtung hinten, ausgerechnet von mir weg. „Jetzt oder nie", waren meine Gedanken und gab einen Schuss ab. Er wurde getroffen, verlor ein paar Federn, war aber nicht so schwer verletzt, dass er fiel; er flog weiter. "Verdammt", dachte ich und in diesem Moment rannte mein Samurai dem fliegenden Fasan nach. " Oh Mist, auch noch eingesprungen."
Samurai verfolgte den Vogel hartnäckig. Ich konnte ihn dann für ein Weilchen nicht mehr sehen. Aber mein Mann, der rechts von mir im Feld stand, konnte seine Arbeit wunderbar verfolgen und berichtete mir folgendes:
Der Vogel flog weit nach hinten, Samurai sah ihn in die Hecke flüchten. Wie ein Furie jagte er ihn aus der Hecke, dieser flog ein paar Meter in meine Richtung und versteckte sich in einem Asthaufen. Samurai konnte in das Dickicht nicht eindringen, also suchte er sich einen besseren Weg.
Hier konnte ich ihn wieder sehen. Für einen kurzen Moment verharrte er vor dem Asthaufen wie ein Vorstehhund und mit einem Sprung packte er den Fasan und zerrte ihn aus dem Versteck. Er brachte ihn lebend zu mir und rettete somit meine Ehre.
MN, 17.12.2007