Once Upon A Time


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Lebenslauf

Retrieverarbeit

   

17.02.1996

Mein Kindertraum wurde wahr. Balia wurde nach Hause geholt und veränderte positiv mein Leben

30.06.1997

An einem RCS-jagdliches Demo habe ich die Dummyarbeit kennengelernt. Lita Reis und Hans-Ruedi Weinmann haben mich & Balia damals aufgebaut. Jedoch nach 6 Monate Training in ihrer Gruppe, sah ich, dass wir nicht weiterkamen. Also habe ich dann zusammen mit zwei anderen Frauen versucht, uns selbst zu helfen. Meine beste Ausbilderin ist meine Balia.

04.10.1997

Nach der zweiten BH1-Prüfung ließ ich das PO-Hündelen endgültig hinter mir und widmete mich von diesem Tag an der retrieverspezifischen Arbeit.

29.11.1997

meine erste RCS Apportierprüfung mit Balia

01.03.1998

Zum ersten Mal begegnete ich Robert Kaserer und seinem Crusy und zwar als Zuschauer. Ich fand den Crusy einfach toll und good looking und machte ein paar Bilder. Keiner von uns hätte damals gedacht, dass wir uns eines Tages anfreunden würden. Robert verdanke ich für den Einstieg in die "High-Society" Retrieverszene.

1998 / 1999

Ich wurde Mitglied der Jagdkommission, trat aber bereits nach einem Jahr wieder aus, weil für mich im RCS zuviel Politik herrschte. Etwa ein Jahr später beschloss ich mein eigener Herr zu sein, und zusammen mit Robert entwarfen wir die Informations-Webseite "retriever-community" - später unter den Namen "retriever.biz".

01.05.1999

habe ich mit Balia zum ersten Mal am Field Trials in Italien teilgenommen.

23.06.1999

Daniel und ich wollten unbedingt eine Tochter von Balia, am liebsten eine zweite Balia. Also beschloss ich zu züchten und reservierte den Zwingernamen "Once Upon A Time".

25.07.1999

Bei der Epreuve B in Frankreich lernten Margrit und ich den José Garcia kennen, der uns ermöglicht, jährlich in Cerdon (F) auf Picking-ups zu gehen. Das war unser Anfang, mit Warmwild zu arbeiten.

06.06.2000

Unser 1. Wurf. Ein Monat später entstand die Webseite "onceuponatime.ch"

29.12.2000

Robert lud Daniel und mich nach Ungarn auf Fasanenjagd ein. Als Hundeführer lernten wir eine neue Jagdart, die "Gesellschaftsjagd", kennen; wir kannten bisher nur Picking-ups.

30.09.2001

Mit Yanac habe ich meine erste Bringleistungsprüfung, ein Jahr später die Vollgebrauchsprüfung.

25.05.2002

haben Daniel und ich mit unseren beiden Hündinnen unsere erste Schweissprüfung (TKJ 500m Übernachtsfährte)

August 2002

Damit Daniel im Zukunft selber als Jäger an den Gesellschaftsjagden teilnehmen kann, haben Daniel und ich beschlossen den Zürcher-Jagdschein zu erwerben. Die Jägerprüfung mache ich nur für meine Hunde, um den Retriever als Jagdhund besser zu verstehen. Im Herzen bin und bleibe ich eine Hundemutter, die mehr Freude hat, eigene Hunde zu führen, als zu jagen.

November 2002

Im November bestanden wir beide die schriftliche Jagdprüfung.

02.06.2004

Endlich konnte ich meinen verdienten Zürcher Fähigkeitsausweis (Jagdschein) entgegennehmen.

02.04.2005

Mein Antrag als Jagdhunderichteranwärterin wurde am RCS GV angenommen. Als Jagdhunderichter muss man nicht nur die nötige Prüfungserfahrungen vorlegen können, sondern auch den Jagdschein besitzen.

20.08.2005
21.08.2005

In S-Chanf habe ich meine erste offizielle RCS Richter-Anwartschaft. Pro Tag musste ich 80 Bewertungen abgeben. RCS war mit meiner Arbeit sehr zufrieden.

24.09.2005
25.09.2005

über 2 Tage war ich Steward bei Richter Thomas Bouy (F) am Tyrolean Cup in Wildmoos (A) für ÖRC. Ich durfte mit ihm über seine Bewertung diskutieren.

26.09.2006

Nach 10 Jahre Mitgliedschaft im RCS haben Daniel und ich unsere Mitgliedschaften gekündigt. Wir sind mit dem Club nicht zufrieden. Uns scheint, in diesem Club wurden reine Familienhund und Ausstellungshund bevorzugt, Arbeitslinie, bzw. der Retriever als Jagdhund regelrecht verhindert/benachteiligt.
Somit gab ich meinen Anwartschaft für Richter im RCS automatisch auf.

Wir werden wieder RCS-Mitglieder, wenn es für uns einen Sinn und einen guten Grund ergab.

29.06.2007

Als Olorun endlich seinen französischen Arbeitstitel (Trialer à l'Anglaise & CHTf) bekam, haben Daniel und ich beschlossen an keine Field Trials teilzunehmen.

Ein Field Trials zu bestehen und zu gewinnen ist nur eine Frage von Selbstdisziplin, Trainingsmöglichkeiten, Jagdmöglichkeiten, Routine und Erfahrungen vom Hund und Hundeführer. Ich habe Field Trialer bei der Arbeit gesehen, und viele von ihnen verfügen wenig Jagdverstand und Jagdinstinkt. Pech und Glücks waren sehr eng beieinander. Vorallem Vitamin B scheint es mir bei diesen Prüfungen eine grosse Rolle zu spielen.

Statt unsere Zeit und Geld für Field Trials im Ausland wegen eines einzigen Hundes auszugeben, gingen wir nun mit allen Hunde auf Picking-ups oder selbst jagen (selbst die Flinte und gleichzeitig Hund führen). Klar kann man behaupten Olorun haben nur den CHTf-Titel, aber wenn ich es gewollt hätte, bin ich mir ganz sicher, den CHTa würden wir das auch hinbekommen. Olorun war 100% steady, er hat ein sehr gutes Gedächtnis, einen hervorrangender Nase - ich müsste ihn nur auf "bremsen und stoppen" üben.

Die verrückteste Jagderlebnisse waren:
- ich als Anfänger mit Flinte und gleichzeitig zwei Hunde buschieren lassen. Mit einem Aug und halben Hirn versuchte ich mich auf das Schiessen zu konzentrieren, mit der anderen Teile auf die Hunde. Ich war buchstäblich überfordert.
- als Hundeführer mit zwei Hunden auf einem Hasenjagd mit 99 Schütze, eine Strecke von 1002 erlegten Hasen und ein paar Fasanen. Olorun, der bisher auf der Jagd und an Field Trials immer steady war, wurde nach diesem verrückten Jagd leider nicht immer steady.

25.05.2008

wurde ich vom RCI als Richterin am WT Bergamo (I) eingeladen. Ich war zu streng beim Richten und muss leider eingestehen, ich möchte nie wieder über andere richten.

seit Mai 2009

haben wir unsere Hunde auf Fährtenschuh umgestellt.

Oktober 2009

feierten wir unser 10 jähriges Jubiläum als Hundeführer in Cerdon (Picking-up in Frankreich).

06.06.2010

habe ich mein Retriever.biz Homepage für die Öffentlichkeit heruntergenommen. Etwa 10 Jahre habe ich stundenlang und tagelang gegoogelt meine Sammlung zur Verfügung gestellt, stets immer aktuell zu sein, denn das ist der Sinn des Internets. In dieser Zeit lernte ich nicht nur über die Retrieverarbeit kennen, sondern vorallem über die Menschen. Leider mehr das Negative in den Menschen, als das Positive, welches mich bewegt hat, retriever.biz aufzugeben.

26.07.2010
27.06.2010

Schon wegen meinen Rückenschaden starte ich lieber selber mit meinen Hunden, als dass ich mich als Helfer beteilige. Für das Training-Working-Test zu Gunsten der Behinderten in Bülach habe ich mich spontan an beiden Tagen als Helfer/Schütze gemeldet. Es hat mich echt Spass gemacht, vorallem ein lehrreiches Wochenende, zu beobachten wie Behinderten mit ihrer Situation das Beste machen.
Ich wünsche mir, es gäbe mehr Verantstaltungen zu gunsten der Behinderten. Denn was wir als selbstverständlich vom Hund erwarten, anerkennen die Behinderten jeder Leistungen ihrer Hunden.

   

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