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In den Ferien in Gruissan, Languedoc in Südfrankreich am Sonntagsabend 08.06.08 während der Abendrundgang habe ich den Schlüssel für das Miethaus verloren. Den Verlust habe ich erst vor der Haustüre bemerkt. Völlig in Panik packte ich den Olorun und bin den ganzen Weg nochmals gegangen. In Zwischenzeit war es bereits dunkel. Zum Glück habe ich eine Stirnlampe bei mir. Olorun hat vielmehr herumgehühnert, bzw. herummarkiert als geholfen zu suchen.
Was sollen wir tun? Ohne Geld, ohne Autoschlüssel und ohne Handys? Es war bereits 23:30h! Verzweifelt klopfte ich dann bei einem Deutschen Ehepaar, die zum Glück noch den Fußballmatch angeschaut haben. Während das Ehepaar mit ihrem Hausbetreuer telefoniert, um nach Lösungen zu suchen, versuchte ich nochmals den Schlüssel zu suchen. Keine einfache Sache. Es war ziemlich stockdunkel und sehr windig. Diesmal nahm ich den Sami und die alte Balia. Balia war zu müde und trottelt nur noch hinter mir her. Ich zeigte den Sami den Anhänger und bittet ihn mir das zweite Teil zu suchen.
In der Hälfte der Rundgang bemerkte ich in der Dämmerung (die Stirnlampe hat zu wenig Leuchtradius) auf einmal, wie Sami etwas gestochen haben musste, er nach rechts gegen den Wind ging und dann in der Dunkelheit verschwand. Kurz darauf hörte ich im Dunkel ein Geräusch wie ein Schlüssel. Schnell leuchtet ich ihn an. Den Schlüssel in seinem Fang fragte Sami mich schüchtern: "Ist das was du suchst?"
Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie mir einen großen Stein vom Herzen gefallen ist.
MN 14.06.2008
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