Bei den Foxmead
Ab den 5. Woche nahm die Züchterin des Zwingers Foxmead Samurai für Sozialisierung in ihrem Bande auf. So durfte Samurai zwischen 5. Juli bis 3. August insgesamt 8 Male mit Gleichgesinnten spielen. Diese waren aber bereits 5 Tage älter als Samurai, in manchen Dingen weiter als er entwickelt.
5. Juli 2005, nach über 1 Stunde Fahrzeit kamen wir um 9:20h endlich an. Ute empfing mich sehr freundlich, und wir duzten uns gleich sofort. Ich überreichte Samurai Ute, und sie legte ihn in ihren Garten, pfiff die Bande heraus.
Auf den Pfiff rannten die 5 schwarzen Ladies sofort, schnupperten an Samurai, der noch etwas verwirrt war. Nur der einzige Bub der Foxmeads war etwas scheu, denn er wurde stets von seinen Schwestern geplagt, fühlte sich in diesem Mädel-Bande als der Schwächste. Aber als er feststellte, dass Samurai auch ein Bub war, und sogar schwächer als er war, dann wurde er selbstbewusster und bekam richtig Freude!
Am Anfang nach der Begrüßung sonderte sich Samurai von der Gruppe ab und beschnupperte mal die Umgebung gründlich für sich allein. Er war gewohnt auf eigene Initiative die Welt zu entdecken. Langsam stieß er zu der Gruppe, spielte aber nur kurz - sie waren für ihn zu wild - verschwand dann plötzlich kurz nach 10 Minuten.Huch, wo war mein Kleiner? Vor lauter fotografieren hatte ich ihn gar nicht vermisst. Samurai ging zum Teddybär im Vorraum, um sich dort niederzulegen und zu schlafen. Die vielen neuen Eindrücke machte ihn müde. Ein Welpe nach dem anderen stieß dazu, und ein Häufchen Cholesäckli schlief eng beieinander.
In dieser Zwischenzeit bedienten wir uns mit Kuchen & Kaffee. Doch dauerte es nicht mehr lang, nach etwa 20 Minuten Pause erwachte ein Welpe nach dem anderen. Jetzt wollten sie erst richtig spielen. Armer Samurai, der noch nicht ganz so sicher auf den Beinen war wie die Foxmeads wurde mal richtig gewuschelt. Das kannte Samurai bis heute ja nicht. Er versuchte die anderen irgendwo zu schnappen und zu schütteln, wie er üblich bei uns tat (an unseren Händen, Kleider reinbeißen und schütteln) doch merkte sofort, dass die Welpen hier mit ihm nicht so gutmütig umgehen, wie wir und Yanac mit ihm umgehen. Besonders der einzige Bub dieser Bande ließ ihn einfach nicht mehr los, hielt ihn die ganze Zeit an den Ohren. Samurai fühlte sich gar nicht wohl, sondern eher geplagt und schrie. Ute sprang mehrmals ein, um ihn zu retten, während ich eher locker nahm. Schließlich ist er ein Samurai und sollte fällig selber wehren! Er ging auch nicht gerade sanft mit uns um, also sollte er mal die Grenze kennen. Diese Grenze lernt er am Besten von Gleichaltrigen.
Kurz nach 11:00h fuhren wir nach Hause. Den ganzen Nachmittag war Samurai von diesem Treff richtig hundemüde, verbrachte friedlich in seinem Reich.



























